BV: Ausbau BAB A1 auf 6 Fahrstreifen, Gradientabsenkung am Bereich der DB-Überführung

Bauherr: Straßen NRW NL Essen
Auftraggeber: Bode Bautechnik Baumaschinen GmbH

48 Stück Injektionsbohrungen (Niedrigdruck) unterhalb der Brückenwiderlager einer Eisenbahnbrücke. Zur punktgenauen Verpressung des verwitterten und mit tonigen Einschlüssen versehenen Felsbodens ließen wir 4 Bohrschablonen anfertigen und montieren. Unter Einsatz eines Druck-Mengen-Schreibers protokollierten wir automatisch die injizierten Verpressmengen und –drücke.

Aufgrund des denkmalgeschützten Status der DB Überführung über die A1 bei Remscheid mussten im Zuge des Autobahnausbaus auf 6 Spuren Stabilisierungsmaßnahmen eingeleitet werden, ohne die alte Bausubstanz in ihrer Struktur zu verändern. Das teilweise stark verwitterte Felsgestein und der darunter liegende weiche Tonboden musste daher durch gezielte Bodeninjektionen verfestigt werden. Mithilfe von 4 Bohrschablonen stellten wir sicher, dass unsere Injektionsbohrungen zielgenau eingeleitet werden konnten. Die Bohrungen führten wir in zwei Stufen durch, wobei die erste Stufe bis ca. 1 m unterhalb des Widerlagers führte. Mittels eines Einfachpackers injizierten wir dann bei laufendem Bahnbetrieb Heidelberg Cement Ultrafin 12, WIB = 2,00. In der zweiten Stufe drangen wir dann bis in die vorgesehenen Endtiefen vor und verpressten die darunter liegenden Bereiche mit insgesamt 8,8 to Injektionsmaterial. Gleichzeitig führten wir mehrere Entwässerungsbohrungen zum Entspannen des Schichtenwassers durch.

Ergänzende Info

Bauherr: Straßen NRW NL Essen
Auftraggeber: Bode Bautechnik Baumaschinen GmbH
System: Injektionen per Einfachpacker über 76er Bohrgestänge
Anzahl: 48 Stück
Länge: bis 22 m
Gebrauchslast: ohne Angabe
Prüflast: ohne Angabe
Herstellverfahren: ohne Angabe
Bodenart: Ton / verwitterter Fels
Ausführungszeitraum: August 2007
Bauzweck: Bodenverbesserung-/abdichtung
Bausystem: Injektionsbohrung
Gewerk: Injektionsarbeiten
Baugewerbe: Straßenbau
Land: Westdeutschland

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