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Zentraler Omnibusbahnhof, Witten

Um den 5 m betragenden Niveauunterschied von Straße und Bahndammoberkante abzufangen, verankerten wir die Bohrpfahlstützwand mit TITAN-Mikropfählen. Durch das Abfangen des Bahndammes konnte eine ebene Nutzfläche für den Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs geschaffen werden, der aus einer allseitig umfahrbaren Busplattform und einer imposanten Stahlkonstruktion mit einem ca. 800 qm großen Glasdach bestehen wird. Unser Leistungsumfang erstreckte sich über die Verankerung der zur Abfangung notwendigen Bohrpfahlwand sowie einer temporären Trägerbohlwand. Im Vorwege stellten wir Probepfähle her und führten Eignungsprüfungen zur genauen Spezifikation der Verankerungselemente aus. Das TITAN-Pfahlsystem wurde aufgrund der höheren Längenflexibilität gewählt, um Schwankungen des tragfähigen (Fels-)Horizontes zu begegnen. Somit bedurfte es bei ungünstigen Bodenverhältnissen lediglich des Abbohrens eines zusätzlichen Stahlrohres, um die gewünschten tragfähigen Schichten anzutreffen. Bild 1 stellt einen schematischen Seitenschnitt der Litzenverankerung dar. Bild 2 zeigt die Bohrarbeiten für die Sicherung der Bohrpfahlwand.

Bauherr

Stadt Witten

Auftraggeber

H. Klostermann Baugesellschaft mbH

Technische Angaben

System:

TITAN-Mikropfahl 103/78; Litzen-Temporär­anker 4 x 0,6“

Anzahl:

58 Stk. TITAN 103/78; 8 Stk. Litzenanker

Länge:

28,50 - 31,50 m (TITAN-103/78); 18,50 – 22,50 m (Litzenanker)

Prüflasten:

bis 700 kN (TITAN 103/78); bis 396 kN (Litzenanker)

Bohrtechnik:

Drehbohren mit Außenspülung

Ausführungs­­zeitraum:

Oktober bis November 2010

Bauwerklasten sicher übertragen.